Logistics Hall of Fame: Rolf Schnellecke gefeiert

Am Abend des 5. Dezember 2018 wurde im deutschen Bundesverkehrsministerium die Aufnahme von Rolf Schnellecke in die „Logistics Hall of Fame“ gefeiert. Mehr als 250 Gäste aus Automobilwirtschaft und Logistik ehrten den Outsourcing-Pionier.

Glanzvolle Bühne für Professor Rolf Schnellecke: Am 5. Dezember wurde der Automobillogistiker anlässlich des jährlichen Gala-Empfangs der Logistics Hall of Fame im historischen Erich-Klausener-Saal des Bundesverkehrsministeriums in die Weltruhmeshalle der Logistik aufgenommen. Mehr als 250 Ehrengäste, darunter Spitzen der Automobilindustrie und -logistik, begleiteten den Aufsichtsratsvorsitzenden der Wolfsburger Schnellecke Group mit großem Beifall und Standing Ovations auf die Bühne, als er die Mitgliederurkunde aus Glas und Metall entgegennahm.

„Die Mitglieder Hall of Fame sind Visionäre, Impulsgeber und Pioniere. Sie haben mit ihren Ideen, ihren Innovationen, ihrem Unternehmertum und ihrem Mut die Logistik auf der ganzen Welt optimiert und vorangetrieben, für Wachstum und Wohlstand gesorgt. Professor Rolf Schnellecke hat mit Weitblick und Entschlossenheit insbesondere die Logistik der Automobilindustrie auf ein neues Niveau gehoben. Dafür gebührt ihm unser Dank und Respekt“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Die Laudatio auf das neue Mitglied hielt Professor Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Er würdigte in seiner Rede die Pionierleistung des 74-jährigen Wolfsburgers: „Als erster Spediteur übernahm Schnellecke 1990 Montagearbeiten im Rahmen der VW-Produktion. Er hat diese Form der Zusammenarbeit zum Markenzeichen entwickelt: Mehrwertlogistik für die Automobilindustrie.“

In kurzweilen Talks ließen VDA-Präsident Bernhard Mattes (Verband der Deutschen Automobilindustrie), VW-Konzernlogistiker Thomas Zernechel und Schnellecke-CEO Nikolaus Külps die Geschichte des Logistikoutsourcings Revue passieren und diskutierten über die Meilensteine sowie Geschäftsmodelle der Zukunft.

34 Mitglieder in der LHOF, eines aus Österreich

Rolf Schnellecke, der zehn Jahre Oberbürgermeister in Wolfsburg war, ist das 34. Mitglied der Logistikruhmeshalle. Er wurde unter 25 Kandidaten aus Australien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Serbien, der Schweiz und den USA von 60 internationalen Juroren gewählt. Gerhard Schlögel, Medienleiter des LOGISTIK-KURIER, gehört als einziges österreichisches Mitglied der Jury der Logistics Hall of Fame an.

Weitere Mitglieder der Logistics Hall of Fame sind unter anderem Amazon-Chef Jeff Bezos, der UPS-Gründer James Casey sowie Fedex-Gründer Frederick Smith, der Schweizer Logistikmäzen Klaus Michael Kühne, die Kontraktlogistik-Pioniere Heinz Fiege und Hugo Fiege, der Fraunhofer-Forscher und deutsche IoT-Papst Prof. Dr. Michael ten Hompel und die österreichische Logistik-Unternehmerin Heidi Senger-Weiss. Postum in die prominente Runde aufgenommen wurden unter anderem die Post-Pioniere von Thurn und Taxis, Lkw-Erfinder Gottlieb Daimler, Gottfried Schenker als Pionier des Bahnsammelverkehrs, die Fließband-Erfinder Henry Ford und Ransom Eli Olds, der Erfinder des Gabelstaplers Eugene Clark sowie Malcom McLean, Vater der Containerisierung, und der japanische Toyota-Manager Taiichi Ohno, Erfinder des Just in Time-Konzeptes.

Zur Logistics Hall of Fame

Die Logistics Hall of Fame zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich um die Weiterentwicklung von Logistik und Supply Chain Management außergewöhnlich verdient gemacht haben. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur und wird unterstützt von zahlreichen Verbänden, Unternehmen und Medien, darunter der Duisburger Hafen (duisport), Palettenspezialist Chep, Logistikdienstleister Gebrüder Weiss, Intralogistiker Still, Immobilienentwickler Panattoni, Mobilitäts- und IT-Spezialist PTV Group sowie die Nutzfahrzeughersteller Traton, Humbaur und das Medium LOGISTIK-KURIER.

www.logisticshalloffame.net