34 Prozent Zuwachs im ersten Quartal

DPD Austria sieht in den aktuellen Quartalszahlen die Bestätigung für den unaufhaltsamen Paketboom: Die Paketmengen sind um mehr als 34 Prozent auf rund 17 Millionen bewegte Pakete gegenüber dem ersten Quartal 2020 angestiegen. DPD meisterte diese Herausforderung u. a. dank eines starken österreichweiten Netzwerks und seiner Digitalisierungskompetenz.

„Mit Beginn der Corona-Krise vor etwas mehr als einem Jahr ist unsere Branche stark in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Bedingt durch die zahlreichen Lockdowns hat der Online-Handel einen außergewöhnlichen Zuwachs erfahren und mit ihm auch die Paketmengen, die wir tagtäglich im ganzen Land bewegen“, verweist Rainer Schwarz, Geschäftsführer DPD Austria, auf die tragende Rolle des Paketdienstleisters in der Krisensituation, und ergänzt: „Wir haben den Kreislauf der Wirtschaft aufrechterhalten, waren verlässliche Partner für alle unsere Kunden – ob große und kleine Unternehmen oder Privatkunden. Unser Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Außergewöhnliches geleistet haben – ohne sie wäre die durchgehende Versorgung während der Lockdowns nicht möglich gewesen.“

92 Prozent Wachstum im Privatkundenbereich
Betrachtet man die Zuwachsraten im Detail und stellt das erste Quartal 2021 jenem von 2020 gegenüber, so zeigt sich, dass im Privatkundenbereich der stärkste Zuwachs zu verzeichnen ist. Der B2C-Bereich ist um unglaubliche 92 Prozent gegenüber 2020 gestiegen. Mit diesen Zahlen lässt sich das veränderte Konsumverhalten eindeutig bestätigen: Coronabedingt wird vermehrt im Internet bestellt – vom Rasenmäher bis zum Hundefutter – und als Paket geliefert. Um Mengen in dieser Größenordnung „bewegen“ zu können, hat DPD bereits über viele Jahre in die Digitalisierung investiert. Der gesamte Zustellprozess wird digital begleitet und kann vom Kunden nach Wunsch „dirigiert“ werden. Genutzt wird dies bereits von mehr als 250.000 registrierten Kunden auf der Plattform myDPD, die es auch als App gibt.
Im B2B-Bereich – dem DPD-Hauptgeschäftszweig – betrug das Wachstum des Marktführers* im ersten Quartal rund acht Prozent (ca. 660.000 Pakete mehr als in Q1 in 2020).
„Um die aktuellen und noch kommenden Herausforderungen des Marktes zu meistern und Krisensituationen auch weiterhin bestens bewältigen zu können, werden wir im Laufe des Jahres rund zwanzig Millionen Euro in Depot-, Touren- und Netzwerkausbau sowie in Innovationen investieren,“ kündigt Rainer Schwarz an.

RTR-Verfahren großteils eingestellt
Die Post-Control-Kommission der Rundfunk und Telekom-Regulierungsbehörde (RTR) hat im März jenes Aufsichtsverfahren, das Anfang Februar eingeleitet wurde, eingestellt. Von jenen Beschwerdefällen, die DPD Austria vorgelegt wurden, wurden alle im Detail aufgearbeitet. „Wir nehmen Kritik sehr ernst und haben im Interesse unserer Kunden an Lösungen für jeden der vorgebrachten Fälle gearbeitet. Mit der Einstellung des Verfahrens ist der erhobene Kernvorwurf der systematisch mangelhaften Zustellung entkräftet“, erklärt Rainer Schwarz.
Ein Teilaspekt ist seitens der Behörde noch offen, nämlich ein bereits abgeschlossenes DPD Pilotprojekt im achten Wiener Gemeindebezirk, das die nachhaltige Paketzustellung zum Ziel hatte. Dabei wurde die Hauszustellung als Opt-In-Möglichkeit angeboten und Pakete ansonsten in einem Paketshop zugestellt. Geprüft wird die Zulässigkeit dieses Projektes. DPD Austria kooperiert selbstverständlich auch hier vollumfänglich mit der
Behörde und ist an einer raschen Klärung der Vorwürfe interessiert.